Als die Sonne ein Kind war

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Nach einem Mythos der Maya erzählt von Ambar Past und Maruch Mendes Oeres, illustriert von Tamana Araki

Der Schöpfungsmythos der Maya erzählt von einer Mutter, welche mit drei Söhnen in der Dunkelheit des Urwaldes lebt. NeNe ist der jüngste der drei Brüder und spielt und zaubert, formt Lebewesen aus Lehm, verändert die Erscheinung von Tieren. Die älteren Brüder sind Zwillinge und sind gemeinsam unterwegs, jagen Tiere und sammeln Holz. Die Mutter spinnt Baumwolle um daraus Kleider für ihre Söhne zu weben.
So leben sie, bis die Zwillinge NeNe herausfordern und er sie in Affen verwandelt. Damit stürzt er sich und seine Mutter in ein Unglück und muss nun selbst einen Ausweg finden.  Am Ende verwandelt er die Mutter in den Mond, sich selbst in die Sonne.

Von diesem Mythos geht ein wundersamer Zauber und eine Poesie aus. Dieser Eindruck wird dadurch noch verstärkt, dass uns die Vorstellungen und Symbolbilder sehr fremd sind. Doch sie sind so ursprünglich, dass wir sie dennoch intuitiv verstehen und nachvollziehen können. Jede Kultur erzählt ihren Kinder seine ganz eigenen Schöpfungsgeschichten. Immer sind sie ein Spiegel dessen, was eine Gesellschaft ausmacht, welche Werte gelebt werden und woran sie sich orientieren. Im Sinne der Völkerverständigung erachte ich es als ein Geschenk, wenn diese Mythen dank solcher Bilderbüchern für uns und unsere Kinder zugänglich gemacht werden. Meine Erfahrung zeigt, dass Kinder sich sehr lange mehr mit NeNe und seiner Mutter identifizieren können als mit Astronomischen Fakten.

Leseprobe

978-3-905804-43-0

Fr. 24.80

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